Sehr lange habe ich darüber gegrübelt ob ich eine solches Kapitel überhaupt verfassen soll. Ich werde daher auf die einzelnen Klassen, in Anbetracht einer gewissen Unsicherheit was uns der Editor bescheren wird, bereits beschert hat und angesichts der Tatsache das Gamigo jetzt am Sourcecode arbeiten kann, bleibt eine Planungsunsicherheit für die Zukunft. Laurenzis GD hat aber selber verkündet das bei tief eingreifenden Patches es jeweils eine (einmalige) Möglichkeit geben wird seinen 5-fach Seraphen dann aufs neue eine (5.) Wiedergeburt zu spendieren.
Im besonderen geht es mir hier darum zu helfen elementare Fehler zu vermeiden im Aufbau eines "End"-Charakters, es kann unglaublich ärgerlich sein wenn man etliche Wochen und Monate später hört und vielleicht auch im Kampf Mann-gegen-Mann merkt das wohl so manches schief gelaufen ist und ich hätte dieses und jenes vielleicht besser machen können. Es geht mir hier nicht darum Einheitscharaktere zu erschaffen, noch werde ich irgendwelche kompletten Punkteverteilungen nennen, lediglich elementare Grundlagentips was unbedingt bedacht werden sollte.
Sehr wichtig in Anbetracht der Ausübung der größtmöglichen Macht einer Klasse ist auch die Ausrüstung, und genau hier beginnt das Problem das mit den Patches ab V1.25 der Editor von seiten des Betreibers neue Gegenstände, Waffen und Zauber zu erstellen, was durchaus Auswirkungen hatte und deren Gewichtungen im Detail manches verschoben haben, z. B. die Weisheitsmagiere die ab V1.26 gewaltig auch im PvP aufgewertet wurden.
Eines sei auch gesagt, der beste aufgebaute und durchgeplante Charakter bringt Null und Nichts wenn der Spieler an der Tastatur zu langsam ist. Es ist in den Nuancen oft der entscheidene Vorteil im Kampf Mann-gegen-Mann wenn die Tastatur Makros richtig liegen, wir in der Lage sind die Tasten auch mit verbundenen Augen und im angetrunkenen Zustand noch zielsicher mit schier wahnwitziger Geschwindigkeit zu treffen.
Diese Kämpfe sind sehr oft relativ kurz, ein kleines Beispiel:wer als erster attackiert, als erster seucht, flucht, runterspellt, dabei in den richtigen Augenblicken es auch noch im Griff hat seine eigenen Zauber aufrecht zu erhalten, seine Tränke im richtigen Augenblick zu verwenden, seinen eventuell davonlaufenden Gegner auch noch verheddert, dabei das stete attackieren nicht vergessen, kurzum wer seinen Charakter beherrscht, um seine Schwächen und Stärken weiss, mit der Tastatur umzugehen versteht und über ein halbwegs brauchbares Reaktionsvermögen verfügt, der gewinnt auch Kämpfe mit einem mehr oder weniger leicht verbauten Charakter gegen diese sogenannten Perfekten. Perfekt ist der Charakter der zur persönlichen Spielweise passt wie es nur ein maßgefertigtes paar Schuhe kann.
Desweiteren gibt es noch andere Dinge als den Kampf Mann-gegen-Mann, diese Welt besteht einfach aus viel mehr. So erfreut sich einer an seiner Sammlung seltener Gegenstände, der andere am Aufbau neuer, immer weiter perfektionierter Charaktere, dritte lieben einfach das Rollenspiel und das miteinander oder benutzen D4O als grafisches Chatprogramm. Auch wenn D4O in die Tage gekommen ist so kann ich nach über 4 Jahren behaupten das es nach wie vor seine Reize hat - mein Hobby ist D4O und für mich damit verbunden das Lexikon, das spielen selber ist doch sehr in den Hintergrund gerückt mittlerweile, leider.
Markaine